Bitcoin-Rally: Liquidität, ETFs und politische Signale treiben den Kryptomarkt

Autor: Felix Weipprecht

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Kategorie: Kryptowährung

Zusammenfassung: Bitcoin stieg durch politische Signale, geplante US-Anleiherückkäufe, ETF-Zuflüsse und Liquidationen stark, während der Clarity Act regulatorische Hoffnung weckt.

Bitcoin-Rally zwischen Liquiditätsschub, institutionellen Zuflüssen und neuen Risiken

Der Kryptomarkt hat in den vorliegenden Berichten eine kräftige Aufwärtsbewegung gezeigt. Bitcoin stieg laut „Börse Online“ binnen 24 Stunden um rund zwölf Prozent und zeitweise über 71.000 US-Dollar, während das „Crypto Valley Journal“ einen Kurssprung von rund 9 Prozent binnen 24 Stunden und einen Anstieg über 75’000 Dollar beschreibt.

Als Auslöser werden vor allem politische Signale aus den USA und die angekündigte Verdopplung der Rückkäufe langlaufender US-Staatsanleihen genannt. Gleichzeitig verstärkten Zuflüsse in Bitcoin-Spot-ETFs sowie erzwungene Positionsauflösungen am Terminmarkt die Bewegung.

Bitcoinüber 71.000 US-Dollarrund zwölf Prozent binnen 24 Stunden
Bitcoinüber 75’000 Dollarrund 9 Prozent binnen 24 Stunden
Ethereumgut 20 Prozentlaut Börse Online
Hyperliquidrund 23 Prozentlaut Börse Online
Pepemehr als 21 Prozentlaut Börse Online

Infobox: Die Berichte führen die Rally auf politische Erwartungen, Anleiherückkäufe, institutionelle Kapitalzuflüsse und Short- beziehungsweise Liquidationsbewegungen zurück.

US-Krypto-Gipfel rückt den Clarity Act in den Mittelpunkt

Das „Crypto Valley Journal“ berichtet, dass Donald Trump bei einem Treffen im Weißen Haus den US-Kongress zu einer raschen Verabschiedung des Clarity Act aufgefordert hat. Das Gesetz soll klären, welche Kryptowerte als Wertpapiere und welche als Waren gelten, und die Zuständigkeiten zwischen SEC und CFTC verteilen.

Am Treffen nahmen unter anderem Coinbase-CEO Brian Armstrong, Kraken-Co-CEO Arjun Sethi, Ripple-CEO Brad Garlinghouse, Chainlink-Labs-CEO Sergey Nazarov sowie die Gemini-Mitgründer Cameron und Tyler Winklevoss teil. Aus der traditionellen Börsenwelt waren Nasdaq-CEO Adena Friedman und ICE-Chef Jeffrey Sprecher vertreten; außerdem waren SEC-Chef Paul Atkins und CFTC-Chef Mike Selig anwesend.

„Wir brauchen den Kongress, der den nächsten Schritt macht und den Clarity Act verabschiedet, eine faire Version des Clarity Act. Es ist eine sehr, sehr starke, gut strukturierte Gesetzgebung, die uns vor China und allen anderen die Nase vorn behalten lässt.“ – Donald Trump, US-Präsident

Eine Entscheidung über den Inhalt des Gesetzes fiel laut Quelle nicht. Eine prozedurale Abstimmung über die Aufnahme der Beratung ist für den 15. September vorgesehen; Prognosemärkte wie Kalshi und Polymarket bewerten die Wahrscheinlichkeit einer Verabschiedung im laufenden Jahr mit 16 bis 24 Prozent.

Infobox: Der regulatorische Impuls beruht bislang auf einem Gesetzesentwurf. Der Clarity Act bleibt im Senat blockiert, eine prozedurale Abstimmung ist für den 15. September vorgesehen.

Anleiherückkäufe lösen neue Nachfrage nach Risikoanlagen aus

Das US-Finanzministerium kündigte laut „Crypto Valley Journal“ an, seine Rückkäufe langlaufender Staatsanleihen mindestens zu verdoppeln. Künftig sollen mindestens 4 Mrd. USD pro Operation eingesetzt werden; zuvor waren es maximal 2 Mrd. USD. Der Zeitraum läuft vom 9. September bis zum 4. November.

„Börse Online“ beschreibt die Maßnahme als offiziellen Schritt zur Verbesserung der Liquidität und Stabilisierung des Handels am langen Ende des Anleihemarktes. Die Renditen sanken zunächst, während Anleger wieder stärker nach risikoreichen Anlagen suchten. Der Bericht betont zugleich, dass es sich nicht um eine klassische quantitative Lockerung der US-Notenbank handelt.

Der Markt reagierte dennoch so, als könne die Maßnahme die Finanzierungsbedingungen lockern. Sinkende Renditen sicherer Staatsanleihen können laut „Crypto Valley Journal“ die relative Attraktivität volatiler Anlagen erhöhen; die tatsächliche Wirkung auf die Zinskurve steht jedoch noch aus, da die Rückkäufe erst im September beginnen.

Infobox: Das Finanzministerium erhöht die Rückkäufe langlaufender US-Staatsanleihen auf mindestens 4 Mrd. USD pro Operation. Die Rückkäufe starten am 9. September.

ETF-Zuflüsse und Liquidationen verstärken die Aufwärtsbewegung

In der Woche bis zum 20. August sammelten US-Spot-ETFs auf Bitcoin laut „Crypto Valley Journal“ netto rund 1 Mrd. USD ein. Am Tag des Treffens im Weißen Haus flossen 517 Mio. USD in die Fonds, davon 284.7 Mio. USD in BlackRocks IBIT; einen Tag später kamen weitere 606 Mio. USD hinzu.

Zusätzlich wurden gehebelte Positionen aufgelöst. Das „Crypto Valley Journal“ beziffert die dadurch ausgelöste Liquidationswelle auf rund 3 Mrd. USD. „Börse Online“ berichtet von Short-Positionen im Umfang von rund 1,5 Milliarden US-Dollar, die wegen des schnellen Kursanstiegs geschlossen werden mussten.

Auch andere Kryptowährungen legten deutlich zu. XRP gewann laut „Crypto Valley Journal“ 17.7 Prozent, Cardano 13.1 Prozent und Dogecoin 11.5 Prozent; Ether stieg um 5.6 Prozent, Solana um 6.2 Prozent und BNB um 6.7 Prozent.

Bitcoin-Spot-ETFs am Tag des Weißen-Haus-Treffens517 Mio. USD Zuflüsse
BlackRock IBIT284.7 Mio. USD
Bitcoin-Spot-ETFs in der Woche bis zum 20. Augustrund 1 Mrd. USD netto
Liquidationswellerund 3 Mrd. USD
Short-Positionen laut Börse Onlinerund 1,5 Milliarden US-Dollar

Infobox: Die Rally wird sowohl von regulierten Kapitalzuflüssen als auch von gehebelten Positionsauflösungen getragen. Beide Mechanismen können Kursbewegungen kurzfristig verstärken.

Strategy erzielt 1,4 Milliarden US-Dollar nicht realisierten Bitcoin-Gewinn

CoinDesk berichtet, dass Strategy mit seinen Bitcoin-Beständen wieder im Gewinn liegt. Das Unternehmen hält 840.447 BTC, die zu einem durchschnittlichen Preis von 75.385 USD erworben wurden; beim aktuellen Bitcoin-Preis von etwa 77.000 USD ergibt sich ein nicht realisierter Gewinn von etwa 1,4 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 2,4 Prozent.

Die Stammaktien von Strategy stiegen im vorbörslichen Handel laut CoinDesk um 7 % auf 120 $, den höchsten Stand seit zwei Monaten. Im weiteren Text wird ein vorbörslicher Anstieg von 10 % auf 120 USD genannt. Über weite Teile des Jahres hatte Strategy wegen des Bitcoin-Kursrückgangs einen nicht realisierten Verlust verzeichnet.

Das Unternehmen hatte laut Quelle rund 6.916 BTC verkauft und seine US-Dollar-Reserve auf 4,8 Milliarden US-Dollar erhöht. Diese Reserve soll eine Deckung für Dividendenzahlungen und andere Verpflichtungen von 2,8 Jahren gewährleisten.

Auch die Vorzugsaktie STRC steht im Fokus. Strategy kaufte innerhalb von vier Wochen rund 347 Millionen USD an STRC zurück und setzte damit mehr als ein Drittel der 1-Milliarde-USD-Rückkaufgenehmigung ein. STRC notiert derzeit bei 95,62 $, rund 35 % über dem Tiefstand im Juni von 71 $.

Infobox: Strategy hält 840.447 BTC und weist laut CoinDesk einen nicht realisierten Gewinn von etwa 1,4 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 2,4 Prozent aus.

Crypto Valley Journal: Bitcoin-Rally mit institutioneller Unterstützung

Das „Crypto Valley Journal“ sieht die Kursbewegung nicht ausschließlich durch Terminmarkt-Spekulationen getrieben. Die Zuflüsse in Bitcoin-Spot-ETFs gelten demnach als Hinweis auf reguliertes Kapital, weil die Fonds die Coins physisch hinterlegen müssen.

Auch krypto-nahe Aktien legten zu. Strategy gewann laut Quelle am Tag des Treffens rund 13 Prozent und am Folgetag weitere 9 Prozent. Coinbase stieg zunächst um 11 Prozent und danach um weitere 6 bis 8 Prozent. Das japanische Bitcoin-Treasury-Unternehmen Metaplanet hielt Mitte August rund 43'000 BTC und wies für das erste Halbjahr 2026 eine Bitcoin-Rendite von 9.6 Prozent aus.

Die Bewegung griff auf mehrere Altcoins über. XRP legte um 17.7 Prozent zu, Cardano um 13.1 Prozent und Dogecoin um 11.5 Prozent. Ether gewann 5.6 Prozent, Solana 6.2 Prozent und BNB 6.7 Prozent.

Infobox: Neben Bitcoin profitierten krypto-nahe Aktien und zahlreiche Altcoins. Die Quelle sieht institutionelle ETF-Zuflüsse und gehebelte Spekulation als zentrale Triebkräfte.

Börse Online warnt vor extremen Ausschlägen bei kleinen Coins

„Börse Online“ berichtet, dass einzelne kleinere Coins wie xMoney innerhalb von 24 Stunden bis zu 160 Prozent zulegen konnten. Derartige Bewegungen seien mit Vorsicht zu betrachten, weil geringe Liquidität bereits durch vergleichsweise kleine Käufe starke Kursausschläge verursachen könne.

Der globale Kryptomarkt wuchs laut CoinMarketCap auf etwa 2,4 Billionen US-Dollar. In der Top-100-Liste gehörten neben Hyperliquid, Monad und Pepe auch XRP mit rund 19 Prozent, Ethena mit gut 20 Prozent und Solana mit gut 13 Prozent zu den größten Gewinnern.

Der Bericht verweist auf das Risiko, dass sich solche Bewegungen ebenso schnell nach unten fortsetzen können. Privatanleger ohne langjährige Krypto-Erfahrung sollten derartige Coins daher besser meiden; auch bei etablierten Kryptowährungen wird auf die Unsicherheit eines einzelnen Handelstages hingewiesen.

Infobox: Besonders starke Gewinne bei kleineren Coins gehen laut Quelle mit geringer Liquidität und entsprechend hohen Verlustrisiken einher.

XRP laut Yellow.com mit positiver Rendite im Jahr 2025

Yellow.com berichtet, dass XRP im Jahr 2025 als einzige große Kryptowährung eine positive Year-to-Date-Rendite verzeichnet habe. Der digitale Vermögenswert legte demnach um 4 % zu, während die breiteren Märkte nachgaben.

Als strategisch bedeutsam beschreibt die Quelle Ripples Übernahme von GTreasury. Die Treasury-Management-Plattform wickelt Treasury-Operationen großer Unternehmen ab, einschließlich Interaktionen mit BNY Mellon. Dadurch werde XRP mit Liquiditätsströmen von 12,5 Billionen US‑Dollar in Unternehmen über mehr als 1.000 multinationale Konzerne hinweg verbunden.

Die Integration soll grenzüberschreitende Zahlungen, Gehaltsabrechnungen und Lieferkettenfinanzierungen betreffen. Yellow.com beschreibt die Entwicklung als Übergang von einem spekulativen Handelsvehikel zu einer operativen Infrastruktur für Treasury-Funktionen.

Der Token legte laut Quelle in den vergangenen 12 Monaten um 12 % zu. Analysten verwiesen außerdem auf Forschungen von WisdomTree, wonach XRP die einzige große Kryptowährung mit positiver Year-to-Date-Performance 2025 sei.

XRP-Rendite 20254 %
XRP-Rendite in den vergangenen 12 Monaten12 %
Unternehmen mit GTreasury-Bezugmehr als 1.000 multinationale Konzerne
Verbundene Liquiditätsströme12,5 Billionen US‑Dollar

Infobox: Yellow.com stellt XRP als Ausnahme unter den großen Kryptowährungen dar und hebt die stärkere Ausrichtung auf institutionelle Treasury-Anwendungen hervor.

Neue Debatte über die Folgen eines möglichen Bitcoin-Crashs

Die „Berliner Morgenpost“ untersucht, wie ein starker Bitcoin-Kursrückgang eine Abwärtsspirale auslösen kann. Werden wichtige Kursmarken unterschritten, können Stop-Loss-Orders aktiviert und gehebelte Positionen automatisch geschlossen werden, wodurch zusätzlicher Verkaufsdruck entsteht.

Als historische Beispiele nennt die Quelle den Einbruch nach dem Boom Ende 2017, als Bitcoin zeitweise mehr als 80 Prozent seines Wertes verlor, sowie den Absturz 2022 nach dem Kollaps von Terra-Luna, einem damals rund 60 Milliarden Dollar schweren Krypto-Projekt, und der Insolvenz der Kryptobörse FTX.

Marktanalyst Timo Emden sieht als wichtige Treiber des Bitcoin-Kurses heute vor allem Inflationsentwicklung, Zinserwartungen und geopolitische Risiken. Die Marktstruktur habe sich zugleich verändert: Neben Privatanlegern spielten große Vermögensverwalter, Fonds und institutionelle Investoren eine zentrale Rolle.

„Der Markt ist deutlich reifer und erwachsener geworden“, sagt Timo Emden laut Berliner Morgenpost.

Ein schwerer Einbruch könnte Blockchain-Start-ups, Bitcoin-Miner und andere Unternehmen belasten. Venture-Capital-Finanzierungen könnten zurückgehen, während Miner bei dauerhaft niedrigen Kursen mit sinkenden Einnahmen sowie weiter bestehenden Energiekosten und Infrastrukturinvestitionen konfrontiert wären.

Infobox: Ein Bitcoin-Crash kann sich durch automatische Verkäufe und Liquidationen selbst verstärken. Die Auswirkungen würden laut Quelle von der Kryptobranche bis zu möglichen Ansteckungseffekten im Finanzsystem reichen.

Bitcoin-Crash wäre laut Morgenpost nicht automatisch ein Blockchain-Crash

Die „Berliner Morgenpost“ betont, dass ein Bitcoin-Crash nicht zwangsläufig zum Zusammenbruch der gesamten Blockchain-Ökonomie führen würde. Immer mehr Blockchain-Anwendungen hätten einen Nutzen, der nicht unmittelbar vom Bitcoin-Kurs abhänge.

Besonders deutlich zeige sich dies bei Stablecoins, die an klassische Währungen wie den US-Dollar oder Euro gekoppelt sind und zunehmend für realwirtschaftliche Anwendungen genutzt werden. Ein Kurssturz würde zwar die Stimmung im Markt belasten, der grundsätzliche Nutzen solcher Anwendungen bliebe jedoch bestehen.

Nach Einschätzung der Quelle haben Regulierung und der Eintritt größerer Marktteilnehmer die Ausfallrisiken von Anbietern reduziert. Das verringere nicht die Kursschwankungen, erhöhe aber die Stabilität des Ökosystems insgesamt.

„Die eigentliche Frage ist, ob er den Übergang von einem spekulationsgetriebenen Markt zu einer stärker nutzenorientierten Blockchain-Ökonomie beschleunigt“, sagt Simon Seiter laut Berliner Morgenpost.

Infobox: Die Blockchain-Branche könnte sich trotz eines Bitcoin-Crashs weiterentwickeln, wenn praktische Anwendungen wie Stablecoins ihren Nutzen unabhängig von der Kursentwicklung bewahren.

Neue Anklage im OneCoin-Fall gegen die „Krypto-Queen“

Die „Neue Westfälische“ berichtet über die Anklage der Staatsanwaltschaft Bielefeld gegen Ruja Ignatova, die als „Krypto-Queen“ bekannt ist. Ihr werden gewerbsmäßiger Betrug in mehr als 17.000 Fällen sowie Geldwäsche vorgeworfen.

Ignatova gilt als Erfinderin und Kopf von OneCoin. Laut Quelle fielen drei Millionen Anleger, darunter 60.000 Deutsche, dem OneCoin-Schneeballsystem zum Opfer; der geschätzte Schaden liegt bei bis zu vier Milliarden Euro. In anderen Angaben des Artikels ist von rund dreieinhalb Millionen Anlegern sowie einem Gesamtverlust von drei bis vier Milliarden Dollar die Rede.

OneCoin habe laut den Ermittlern nie eine echte Kryptowährung dargestellt. Der steigende Wert sei von den Verantwortlichen erfunden worden, während neue Investoren über ein Schneeballsystem angeworben wurden. Im Januar 2017 schloss die OneCoin-Börse ohne Vorwarnung, woraufhin die meisten Anleger ihr Geld verloren.

Die Staatsanwaltschaft Bielefeld sicherte 10,3 Millionen Euro aus Ignatovas Vermögen. Die Anklage soll nach Angaben der Quelle einer Verjährung entgegenwirken, da sich die vorgeworfenen Taten auf den Zeitraum von Ende 2015 bis August 2016 beziehen und spätestens im August 2026 verjährt wären.

Infobox: Ruja Ignatova bleibt verschwunden, während die Staatsanwaltschaft Bielefeld Anklage in mehr als 17.000 Fällen erhoben und 10,3 Millionen Euro aus ihrem Vermögen gesichert hat.

20 Millionen Euro aus Geldwäschegeschäften sollen eingezogen werden

Im Mittelpunkt der Ermittlungen stehen laut „Neuer Westfälischer“ Geldtransfers aus dem Umfeld von OneCoin. 20 Millionen Euro sollen mithilfe eines Anwalts an Treuhandfirmen geflossen sein, über die zwei Nobelwohnungen in London für Ignatova erworben worden sein sollen.

Das Landgericht wollte diese 20 Millionen Euro aus Geldwäschegeschäften einziehen und deutschen OneCoin-Opfern als Entschädigung zur Verfügung stellen. Eine Beschwerde des zum anwaltlichen Vertreter der untergetauchten Ignatova bestellten Rechtsanwalts Peter Rostek wies das Oberlandesgericht in Hamm zurück; der Beschluss zur Einziehung ist damit rechtskräftig.

Nach dem Verkauf der Luxuswohnungen lagern laut Quelle nach Abzug von Ausständen noch 10,3 Millionen Euro auf einem Konto der Royal Bank of Scotland. Ob und wann das Geld bei den Geschädigten ankommt, ist weiterhin offen, da zunächst Formalitäten mit den britischen Behörden geklärt werden müssen.

„Wer zuerst kommt, der mahlt zuerst – bis die Summe weg ist“, erklärt Oberstaatsanwalt Carsten Nowak laut Neuer Westfälischer.

Infobox: Der Einziehungsbeschluss über 20 Millionen Euro ist rechtskräftig. Auf einem Konto lagern nach Abzug von Ausständen noch 10,3 Millionen Euro; die Auszahlung an Geschädigte ist jedoch nicht geklärt.

Onvista lenkt den Blick auf US-Verschuldung und Gold

Onvista stellt in einem Markt-Update die US-Verschuldung, Gold und Bitcoin in den Mittelpunkt. Die Sendung behandelt die Frage, wie angespannt die Lage angesichts des Rekordniveaus der US-Verschuldung ist und welche Rolle steigende Renditen, Währungen und Gold für Anleger spielen können.

Außerdem berichtet Onvista, dass Gold das Kursziel von Morgan Stanley früher als erwartet erreicht habe. Neben Gold und Bitcoin werden in der Sendung Walmart, Deere, Alibaba, Cybersecurity, Cloudflare, Palo Alto Networks, Fortinet, Zscaler, LVMH, Siemens Energy, GE Vernova, Vistra, Rocket Lab, Accenture, CTS Eventim und American Tower genannt.

Infobox: Onvista ordnet Bitcoin und Gold in ein Umfeld aus hoher US-Verschuldung, steigenden Renditen und Fragen zur Finanzierungs- und Währungsentwicklung ein.

Quellen: