Bitcoin fällt unter 67.000 Dollar – Risiken durch Iran-Krieg steigen

Bitcoin fällt unter 67.000 Dollar – Risiken durch Iran-Krieg steigen

Autor: Felix Weipprecht

Veröffentlicht:

Kategorie: Kryptowährung

Zusammenfassung: Bitcoin fiel auf 66.201 Dollar, während Analysten vor Risiken durch den Iran-Krieg warnen; zudem sicherten Ermittler in Deutschland Krypto-Wallets im Wert von 64 Millionen Euro.

Bitcoin fällt unter 67.000-Dollar

Die Kryptowährung Bitcoin hat erneut an Wert verloren und ist am Freitag unter die Marke von 67.000 US-Dollar gefallen. Der Bitcoin erreichte mit 66.201 Dollar am Mittag den niedrigsten Stand seit dem 9. März, nachdem er am Morgen noch bei 69.000 Dollar gehandelt wurde. Analysten warnen vor einem erhöhten Risiko am ohnehin nervösen Kryptomarkt, insbesondere aufgrund der Unsicherheiten, die durch den anhaltenden Iran-Krieg verursacht werden.

„Der Bitcoin schwankt derzeit in einem Spannungsfeld zwischen Risikoaversion und seiner Rolle als alternative Anlageklasse“, kommentierte Timo Emden, Analyst bei Emden Research.

Die Unsicherheiten rund um den Nahostkonflikt führen dazu, dass Investoren zunehmend das Risiko meiden. Emden hält sogar einen Rückgang des Bitcoin-Kurses unter 60.000 Dollar für möglich, was die hohe Volatilität und die damit verbundenen Risiken im Kryptomarkt verdeutlicht.

Zusammenfassung: Bitcoin fiel auf 66.201 Dollar, Analysten warnen vor Risiken durch den Iran-Krieg. Ein Rückgang unter 60.000 Dollar ist möglich.

64 Millionen Euro in Krypto sichergestellt: Frau soll Mega-Erbe unterschlagen haben

In einem bemerkenswerten Fall von möglicher Steuerhinterziehung haben Ermittler in Deutschland Kryptowährungen im Wert von rund 64 Millionen Euro sichergestellt. Eine Frau steht im Verdacht, nach dem Tod eines Verwandten dessen Krypto-Vermögen nicht dem Finanzamt gemeldet zu haben. Die Börse Stuttgart hatte die Finanzbehörden auf den Verdacht von Geldwäsche aufmerksam gemacht.

Die Ermittler durchsuchten mehrere Immobilien in den Landkreisen Freudenstadt, Ludwigsburg und Esslingen sowie in Frankfurt am Main. Neben den Kryptowährungs-Wallets wurden auch Fahrzeuge, teure Uhren und Bargeld sichergestellt. Die beiden Komplizen der Frau sollen sie bei der Verschleierung der Herkunft der Kryptowerte unterstützt haben.

Zusammenfassung: Ermittler sicherten Krypto-Wallets im Wert von 64 Millionen Euro. Eine Frau wird verdächtigt, Erbschaftssteuer hinterzogen zu haben.

Welche Coins wirklich gefragt sind

Eine Analyse des Online-Brokers Bitpanda zeigt, dass es eine Diskrepanz zwischen der medialen Präsenz von Kryptowährungen und dem tatsächlichen Anlegerinteresse gibt. Während einige Coins wie Bitcoin und Dogecoin sowohl hohe Suchvolumina als auch mediale Präsenz aufweisen, gibt es andere, wie Pi und Algorand, die zwar häufig gesucht werden, aber in Rankings kaum erwähnt werden.

Der sogenannte Krypto-Hype-Score, der die Sichtbarkeit von Kryptowährungen in Google-Suchergebnissen mit dem Suchvolumen vergleicht, zeigt, dass Pi einen Hype-Score von rund 300 Prozent erreicht. Dies deutet darauf hin, dass die Community hinter diesen Coins stark aktiv ist, auch wenn sie im Mainstream noch nicht angekommen sind.

Zusammenfassung: Bitpanda-Analyse zeigt Diskrepanz zwischen medialer Präsenz und Anlegerinteresse. Pi hat den höchsten Hype-Score von 300 Prozent.

Nicht Bitcoin: Bei dieser Kryptowährung sollen jetzt 275 Prozent Rendite möglich sein

Die Investmentbank Standard Chartered prognostiziert, dass Ethereum bis zum Jahresende auf 7.500 US-Dollar steigen könnte, was einer möglichen Rendite von 275 Prozent entspricht. Diese Einschätzung basiert auf der hohen Nachfrage und der gestiegenen Netzwerkaktivität, die als Katalysator für eine bevorstehende Rallye gewertet wird.

Die Zahl der aktiven Adressen im Ethereum-Netzwerk stieg innerhalb einer Woche von 381.000 auf 841.000, was historisch oft ein Zeichen für steigende Kurse war. Trotz dieser positiven Prognose mahnt die aktuelle Charttechnik zur Vorsicht, da Ethereum sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung befindet.

Zusammenfassung: Standard Chartered sieht für Ethereum ein Renditepotenzial von 275 Prozent. Die Netzwerkaktivität ist gestiegen, jedoch ist Vorsicht geboten.

Bitcoin, Banken und ein Milliarden-Streit: Coinbase wehrt sich gegen neues US-Gesetz

Die größte amerikanische Kryptobörse Coinbase wehrt sich gegen den neuen Clarity Act, der Kryptobörsen verbieten würde, Renditen auf Stablecoin-Guthaben auszuzahlen. Dieser Gesetzesentwurf könnte massive Auswirkungen auf die Einnahmen von Coinbase haben, die im Jahr 2025 1,35 Milliarden Dollar Umsatz mit Stablecoins erzielte.

Die Krypto-Industrie fordert mehr finanzielle Flexibilität, während Banken um ihre Einlagen fürchten. Der Streit um den Clarity Act könnte entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit von Bitcoin und anderen Kryptowährungen gegenüber traditionellen Finanzinstituten sein.

Zusammenfassung: Coinbase kämpft gegen den Clarity Act, der Renditen auf Stablecoins verbieten könnte. Der Streit hat massive Auswirkungen auf die Krypto-Industrie.

Quellen: