Amazon schließt kassenlose Märkte in den USA und Großbritannien zur Neuausrichtung
Autor: Felix Weipprecht
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Kategorie: eCommerce
Zusammenfassung: Amazon schließt seine kassenlosen Märkte in den USA und Großbritannien, um sich auf Online-Verkäufe zu konzentrieren. Gleichzeitig bietet das Unternehmen im Winter Sale 2026 Rabatte von bis zu 61% auf zahlreiche Geräte an.
Amazon schließt kassenlose Märkte in den USA
Amazon hat angekündigt, seine kassenlosen Märkte, die unter den Namen Amazon Go und Amazon Fresh bekannt sind, in den USA zu schließen. Der Handelsriese, der zu den drei größten Lebensmittelhändlern der USA zählt, hat in den letzten Jahren versucht, mit diesen Formaten im stationären Handel Fuß zu fassen. Laut eigenen Angaben erzielte Amazon einen Bruttoumsatz von mehr als 150 Milliarden US-Dollar und bedient über 150 Millionen Kunden jährlich. Trotz positiver Signale in den Geschäften konnte das Unternehmen jedoch kein wirtschaftlich tragfähiges Modell für eine großflächige Expansion entwickeln.
„Die Läden sind gescheitert, nicht aber die Just-Walk-Out-Technologie“, sagt Johannes Berentzen, Chef der Handelsberatung BBE.
Die Schließungen sind Teil einer strategischen Neuausrichtung, da Amazon plant, sich stärker auf den Online-Verkauf und schnelle Lebensmittellieferungen zu konzentrieren. In den USA beliefert Amazon bereits über 5000 Städte und Gemeinden mit Lebensmitteln, oft am selben Tag. Die Schließung der Märkte wird auch in Großbritannien vollzogen, wo Amazon alle 19 Fresh-Standorte bis September 2025 schließen will.
Zusammenfassung: Amazon schließt seine kassenlosen Märkte in den USA und Großbritannien, um sich auf Online-Verkäufe und schnelle Lieferungen zu konzentrieren. Die Schließungen sind Teil einer strategischen Neuausrichtung des Unternehmens.
Rabatte auf Amazon-Geräte im Winter Sale
Im Rahmen des Technik Winter Sales 2026 bietet Amazon zahlreiche Geräte mit Rabatten von bis zu 61% an. Zu den reduzierten Produkten gehören beliebte Artikel wie der Echo Dot Max, Fire TV Stick 4K Plus und Kindle Reader. Die Angebote sind zeitlich begrenzt und enden bereits Anfang Februar, was eine hervorragende Gelegenheit für Käufer darstellt, die ihr Zuhause mit smarter Technologie ausstatten möchten.
| Produkt | Rabatt |
|---|---|
| Fire TV Stick 4K Plus | -44% |
| Echo Show 5 (Neueste Generation) | -41% |
| Blink-Kamera Outdoor 4 + Blink Videotürklingel | -61% |
| Ring Akku-Videotürklingel | -40% |
| Amazon Echo Spot (neueste Generation) | -37% |
Die aktuellen Rabatte bieten eine hervorragende Möglichkeit, ein umfassendes Smarthome-System zu einem reduzierten Preis zu erwerben. Käufer können auch von Kombi-Deals profitieren, die zusätzliche Einsparungen ermöglichen.
Zusammenfassung: Amazon bietet im Winter Sale 2026 Rabatte von bis zu 61% auf zahlreiche Geräte an, darunter Echo, Fire TV und Kindle. Die Angebote sind zeitlich begrenzt und bieten eine gute Gelegenheit für Käufer.
Finanzielle Herausforderungen für den Melania-Film
Der Dokumentarfilm "Melania", der über die First Lady Melania Trump handelt, hat mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Amazon MGM Studios investierte 40 Millionen Dollar in die Rechte an dem Film, was ihn zum teuersten Dokumentarfilm aller Zeiten macht. Trotz eines erfolgreichen Starts in den USA, wo der Film am ersten Wochenende rund sieben Millionen Dollar einspielte, bleibt die Frage, ob die hohen Produktions- und Marketingkosten von insgesamt 75 Millionen Dollar gedeckt werden können.
Die Marketingausgaben beliefen sich auf 35 Millionen Dollar, was für einen Dokumentarfilm außergewöhnlich hoch ist. Kritiker sehen in der hohen Investition einen Versuch von Amazon, sich die Gunst von Donald Trump zu erkaufen, insbesondere nach einem Abendessen zwischen Jeff Bezos und Trump.
Zusammenfassung: Der Dokumentarfilm "Melania" steht vor finanziellen Herausforderungen, nachdem Amazon 40 Millionen Dollar für die Rechte investierte. Trotz eines starken Starts in den USA bleibt unklar, ob die hohen Kosten gedeckt werden können.
Amazon schließt Rechenzentren im All vorerst aus
Matt Garman, der Chef von Amazons Cloud-Sparte AWS, hat erklärt, dass die Errichtung von Rechenzentren im Weltraum vorerst nicht wirtschaftlich ist. Auf dem Cisco AI Summit in San Francisco äußerte er Bedenken hinsichtlich der hohen Kosten und der logistischen Herausforderungen beim Transport von Servern ins All. Garman betonte, dass es derzeit nicht genügend Raketen gibt, um die erforderliche Anzahl von Satelliten zu starten.
Die Diskussion über Rechenzentren im All wird von verschiedenen Unternehmen, einschließlich Elon Musks SpaceX, vorangetrieben. Dennoch bleibt Amazon skeptisch und konzentriert sich auf die Optimierung seiner bestehenden landgestützten Rechenzentren.
Zusammenfassung: Amazon schließt die Errichtung von Rechenzentren im Weltraum vorerst aus, da die wirtschaftlichen und logistischen Herausforderungen zu groß sind. Der Fokus bleibt auf der Optimierung landgestützter Rechenzentren.
Schwedische Serie „Wake“ bei Amazon
Die neue schwedische Serie „Wake“ handelt von einer rätselhaften Krankheit, die absolute Schlaflosigkeit verursacht. Trotz des interessanten Themas wird die Serie als weniger raffiniert beschrieben als andere nordische Produktionen. Die Handlung umfasst verschiedene dramatische Ereignisse, die durch die Schlaflosigkeit der Protagonisten ausgelöst werden.
Die Serie wird von Kritikern als unterhaltsam, aber nicht besonders innovativ angesehen. Sie könnte für Fans des Genres dennoch einen Blick wert sein, auch wenn sie nicht die gewohnte Tiefe nordischer Serien erreicht.
Zusammenfassung: Die schwedische Serie „Wake“ behandelt das Thema Schlaflosigkeit, wird jedoch als weniger raffiniert als andere nordische Produktionen angesehen. Sie könnte dennoch für Genre-Fans interessant sein.
Amazon benötigt mehr Zeit für den Aufbau seines Satellitennetzwerks Leo
Amazon hat bei der US-Telekommunikationsbehörde FCC um eine Fristverlängerung für den Aufbau seines Satellitennetzwerks Leo gebeten. Ursprünglich sollte das Unternehmen bis zum 30. Juli 2026 insgesamt 1618 Satelliten ins All bringen, doch bisher sind erst 180 Satelliten gestartet. Amazon plant, bis Ende Juli 2026 rund 700 Satelliten im Orbit zu haben, was weit hinter den ursprünglichen Zielen zurückbleibt.
Die Verzögerungen sind auf technische Probleme, schwierige Wetterbedingungen und die Priorisierung von Regierungsaufträgen durch Raketenbetreiber zurückzuführen. Amazon hat jedoch bereits über 500 Millionen US-Dollar in die Satellitenproduktion investiert und plant, die kommerzielle Einführung des Dienstes in mehreren Ländern in diesem Jahr zu starten.
Zusammenfassung: Amazon beantragt eine Fristverlängerung für den Aufbau seines Satellitennetzwerks Leo, da es hinter den ursprünglichen Zielen zurückbleibt. Das Unternehmen hat bereits erhebliche Investitionen in die Satellitenproduktion getätigt.
Quellen:
- Warum Amazon seine kassenlosen Märkte nun auch in den USA schließt
- Auf Amazon-Geräte bis -61% Rabatt – jetzt wenige Tage auf Echo, Fire TV Stick und mehr sparen!
- Melania-Film: ein finanzielles Desaster für Amazon?
- Künstliche Intelligenz: Amazon-Manager schließt Rechenzentren im All vorerst aus
- Schwedische Serie „Wake“ bei Amazon
- Amazon benötigt mehr Zeit für den Aufbau seines Satellitennetzwerks Leo